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Sindlbacher Kirwa lebt wieder auf

In den vergangenen Jahren war die weltliche Feier eingeschlafen
SINDLBACH. „Die Kirwa ist kumma, die Kirwa is doa“ hallt es nach Jahrzehnten der Abstinenz am Wochenende wieder durch das Sindlbachtal.

Der 30 Mitglieder kleine Verein „Sidlbecker Burschen“ veranstaltet von Samstag bis Montag auf dem weltlichen Sektor im Festzelt an der Dorfhalle wieder die Jakobikirchweih, die in den zurückliegenden Jahrzehnten eingeschlafen war. Und nachdem zu einer Kirwa auch ein entsprechend schöner und großer Kirwabaum gehört, hat ein Sindlbacher Bürger einen solchen gestiftet. Am Samstag wird dieser in einem Umzug durch die Ortschaft gefahren und um 14 Uhr bei der Dorfhalle aufgestellt. Um 19 Uhr trifft man sich im Festzelt. Nach dem Bieranstich um 20 Uhr wird „Alleinunterhalter Frank“ zur Kirwamusi aufspielen.

Am Sonntag beteiligen sich die 14 Kirwabuam mit ihren Moila um 9.45 Uhr am Festgottesdienst im Gotteshaus. Seitens der Pfarrei bittet man die Bevölkerung, zum Patroziniumsfest und Titularfest der Bruderschaft St. Jakobus und Maria Königin die Häuser mit bunten Fahnen zu schmücken. Der Festzug bewegt sich anschließend zum Festzelt, wo ein Weißwurstessen stattfindet. Um 14 Uhr beginnt die feierliche Vesper im Pfarrgarten. Anschließend treffen sich die Besucher zu Kaffee und Kuchen im Festzelt. Höhepunkt ist das große Kirwabaumaustanzen. Dabei wird auch das neue Kirwapaar gekürt. Zum Festausklang am Montag spielt um 19 Uhr das „SWS-Trio“ auf. Um 21 Uhr wird der Kirwabaum versteigert und die Preise der Verlosung ausgegeben.(npp)


„Die Sidlbecker Burschen“ veranstalten von Samstag bis Montag im Festzelt an der Dorfhalle heuer erstmals wieder die in den letzten Jahrzehnten eingeschlafene Jakobikirwa.
„Die Sidlbecker Burschen“ veranstalten von Samstag bis Montag im Festzelt an der Dorfhalle heuer erstmals wieder die in den letzten Jahrzehnten eingeschlafene Jakobikirwa. Foto: Stepper