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"Sidlbecker Burschen" geboren
NEUMARKT. In der Gemeinde Berg wurde am Samstag Abend der 64. Verein gegründet: die "Sidlbecker Burschen".

Im Feuerwehrhaus Sindlbach hoben Jugendliche und junge Männer unter Mithilfe von Bürgermeister Helmut Himmler nach einer längeren Vorbereitungsphase den Verein aus der Taufe, der demnächst zum eingetragenen Verein werden soll.


Nach einstimmiger Annahme der Vereinssatzung wurden Mathias Kreuzer und Dominik Pöhner ebenfalls in großer Einmütigkeit zu Vorsitzenden des neuen Vereins gewählt und auch die weiteren Funktionen konnten problemlos besetzt werden.

Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugend und Kultur, sowie der Erhalt der Geselligkeit und Tradition in Sindlbach, dem zweitgrößten Ort in der Gemeinde Berg. Mitglied kann gemäß der nunmehr geltenden Vereins- satzung jede Person werden, die das 16. Lebensjahr vollendet hat und den Vereinszweck fördern will.

Die ersten Aktivitäten werden demnächst anlaufen: am 20. Juni wird in Sindlbach ein Johannisfeuer organisiert und vom 26. bis 28. Juli die traditionelle Jakobikirchweih wieder reaktiviert. In der Dorfhalle soll an drei Tagen angemessen gefeiert werden - wie dies bereits in Berg, Kadenzhofen und Rohrenstadt anläßlich der jeweiligen Kirchweih geschieht.

Bürgermeister Helmut Himmler, der bei der Gründungsversammlung die Wahl geleitet hatte, lobte die exakte Vorarbeit und Durchführung der Vereins- gründung und sagte die Unterstützung der Gemeinde zu - die Kommune ist auch Mitglied im Verein.

Darüber hinaus merkte der Bürgermeister an, daß man sich in Berg auf die jungen Menschen verlassen könne und der neue Verein zum bekannten "Mir san mir in Sidlbo" beitragen könne und sicher auch werde. Gefragt seien heute nicht "negativer Mißmut und Passivität", sondern "eine Mentalität der Aktivierung, des Anpackens und des Mitmachens im Sinne der lokalen Gemeinschaft". Deshalb sei die Gründung des Burschenvereins aus Sicht der Gemeinde und der Bürgerschaft nur zu begrüßen.

Neumarkter Nachrichten 28.04.08